AG Schule ohne Rassismus

Projekttag „Schule ohne Rassimus – Schule mit Courage“ 

Tausend verschiedene Schüler*innen treffen täglich aufeinander. Das bedeutet Aktivität, Abwechslung, Verbindung, Vielfalt und gleichzeitig Enge, Rivalität, Konflikte. Wir kennen Rassismus: den erschreckenden, mit Gewalttätigkeit verbundenen  - zum Glück vorwiegend aus den Nachrichten. Besser kennen wir den alltäglichen und unterschwelligen, der schnell entsteht, wenn Verschiedenheit und Fremdheit Unsicherheit auslösen.

Es ist notwendig, das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen und die Momente zu identifizieren, in denen ich mein Gegenüber nicht als Person, sondern vorwiegend als eine Deutsche, einen Türken, einen Palästinenser, eine Homosexuelle oder einen Flüchtling sehe und behandle.

Deshalb setzten sich die Schüler*innen der Bröndby am Tag der Befreiung (08.05.) mit den Themen Rassismus und Sexismus auseinander. Sie diskutierten und trainierten Empathie und Mut, unterstützt von ihren Lehrer*innen und externen Referent*innen. Es fanden Exkursionen zum Haus der Wannseekonferenz oder nach Sachsenhausen statt, die Schüler*innen analysierten dokumentarische und fiktionale Filme zur Thematik, sie zeichneten, bastelten, dichteten, spielten Theater und vieles mehr.
 
Das bedeutet natürlich nicht, dass die Bröndby ab jetzt keine Ausgrenzung mehr kennt. Mit Projekttagen wie diesem und der Unterstützung durch das Netzwerk wollen wir aber auf dem Weg gegen Rassismus, Sexismus und Ausgrenzung weitergehen.