Chemie ist, wenn es knallt und stinkt!

Natürlich ist das ein Vorurteil oder zumindest eine einseitige Sichtweise der Chemie! Denn auch wenn viele Schüler an der Chemie Sprengstoffe oder Drogen am interessantesten finden,  geht es im Unterricht vielmehr um alltäglichere Themen wie Reinigungsmittel, Farbstoffe, Kosmetika und viele andere Stoffe, die uns umgeben.
Um diese Themen anzugehen, stehen uns in der Chemie in der Sekundarstufe I  vier Wochenstunden zur Verfügung: Das Fach setzt mit einer Wochenstunde in der Klasse 8 ein. In der Jahrgangsstufe 9 findet ebenfalls eine Stunde Chemie-Unterricht statt, in der Jahrgangsstufe 10 dann zwei Stunden. In diesen beiden Jahren wird Chemie – wie die anderen Naturwissenschaften auch – in der Form der äußeren Differenzierung unterrichtet, d. h. dass die Schüler und Schülerinnen nach ihrem Leistungsvermögen in Kurse mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad eingeteilt werden, um eine bessere individuelle Förderung zu ermöglichen.
In der Oberstufe wird Chemie in der 11. Klasse ebenfalls zweistündig, in der 12. und 13. Klasse als Grundkurs dreistündig unterrichtet. In der 11. Klasse bieten wir für interessierte Schüler zusätzlich einen zweistündigen Profilkurs an, der dann auf einen angestrebten fünfstündigen Leistungskurs in der Qualifikationsphase vorbereiten soll.
Neben den theoretischen Grundlagen lebt das Fach Chemie natürlich vor allem von den Experimenten. Unsere Schule verfügt dazu über eine gute Ausstattung an naturwissenschaftlichen Fachräumen, so dass die Voraussetzungen für einen experimentellen Unterricht gut sind.
Daher bemühen sich die Kollegen des Fachbereichs, die Schüler so oft wie möglich experimentieren zu lassen. Es darf nur niemand enttäuscht sein, dass aus Sicherheits-,  Umweltschutz- und auch zeitlichen Gründen manche Experimente nur vom Lehrer gezeigt werden können.
 
Das Bild zeigt Schüler beim Herstellen einer umweltfreundlichen Folie aus Kartoffelstärke.