Die vom Profil Technik-und-Wirtschaft konstruierte

Smartphone- Aufladestation

liefert selbst produzierten Solarstrom und ist seit diesem Schuljahr im Betrieb - das macht uns sehr stolz! Damit können unsere Schüler*innen ihre Smartphones in der Mensa aufladen und im Unterricht für interaktive Anwendungen - beispielsweise beim Quiz KAHOOT - nutzen.

    

Die erzeugte Strommenge und andere physikalische Daten sind über einen "raspberry pi" messbar und damit für den Physikunterricht einsetzbar.

Technische Unterstützung erhielten wir von der Firma SOLARTEC, die auf individuelle Kundenwünsche im Bereich Solartechnik spezialisiert ist. Trotzdem blieben noch viele Fragen bei der Umsetzung offen. Für alles, was wir bauten, gab es keine Vorlagen, das hieß für uns: Ideen in konkrete Entwürfe bringen, Modelle bauen, auftretende Schwierigkeiten erkennen und gemeinsam nach Lösungen suchen, wieder ausprobieren, weiter verbessern... das geht langsam, aber wir alle lernen ungeheuer viel dabei und freuten uns über jeden Schritt, der uns dem Ziel näher brachte! Regenerative Energie ist damit ein Teil des Schulalltags geworden!

 

Aktuelle Projekte im Profil Technik-und Wirtschaft

Fertigung der Hängevorrichtung für eine Hängematte in 3 Phasen

Phase 1 - Um unser Schulgelände attraktiver zu gestalten, entstand die Idee zur Entspannung in den Pausen für die Schüler*innen Hängematten aufzustellen. Zufällig erreichte uns zu dieser Zeit ein Vorschlag zum Bau von Hängematten, nicht - wie allgemein üblich - aus Stoff, sondern aus Holz! Gesammelte Äste aus der Umgebung mussten dazu durchbohrt und außen soweit geglättet werden, dass keine Verletzungen entstehen können. Vergleichbar dem Massagesitz mit Holzkugeln in Autos entstand ein Hängemattentyp der etwas anderen Art.

 

Phase 2 - Diese Hängematten lagen nun bereit und warteten auf die Haltepunkte, woran sie befestigt werden müssen. Unsere erste Idee mit Palmen mussten wir aufrgrund des fehlenden Klimas wieder verwerfen. Ebenso die Idee die vorhandenen Bäume dafür zu nutzen. Erstens standen die Bäume nicht an der richtigen Stelle und zweitens werden die Bäume durch den Zug des Seils nachhaltig geschädigt. Blieb also nur die Möglichkeit selbst eine Hängekonstruktion zu entwerfen. In Kooperation mit dem Fachbereich Kunst fertigten die Schüler*innen aus Baumstämmen kleine Objekte zum Aufstecken auf die Halteröhren. Vergleichbar einem Fleischspieß. Wenn es mit den Palmen auf der Südseeinsel schon nicht klappt, sollten es wenigstens Motive aus dem Paradies sein - tropische Früchte und Figuren. In diesem Zusammenhang möchten wir uns beim Naturschutz- und Grünflächenamt Lankwitz bedanken, das uns die Baumstämme freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

         

 

Phase 3 - In diesem Schuljahr galt es nun die Hängevorrichtung vor Ort aufzubauen. Dazu mussten 1 Meter tiefe Löcher gegraben werden, was bei dem stark verdichteten und lehmhaltigen Boden wirklich schwere Arbeit bedeutet. Doch die Schüler*innen entwickelten enorme Kräfte und Motivation das Ziel zu erreichen. Im zweiten Schritt wurden die Edelstahlröhren im Fundamentbereich mit Querstangen versehen, so dass sich die Stabilität im Boden verbessert. Zuerst mussten die Stangen in der richtigen Lage fixiert werden und dann wurden die unterirdischen Teile der Röhren einzementiert - Schicht für Schicht: Zement ausschütten, Wasser darauf gießen und gleichmäßig mit dem Zement mischen, Steine dazwischen legen und wieder eine neue Schicht beginnen bis knapp unter der Oberfläche wieder Erde und Rasen dazukommt.

Noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch konnten die Haltestangen fertiggestellt werden! Bevor die Hängematte im nächsten Frühjahr endgültig an die Schüler*innen übergeben wird, wurden schon mal alle Holzfiguren in der endgültigen Reihenfolge aufgesteckt und die Zwischenringe als Abstandhalter zugesägt. Jetzt muss es nur noch warm werden - wir sind da ganz optimistisch (und geduldig)!

 

Bau von Litfaß-Säulen im Foyer-Bereich der Schule - das Eckige wird zum Runden!

November 2019 - und die erste Litfaßsäule ist rechtzeitig zum Weihnachtsfest fertig!

Unser Schulgebäude ist damals als Ersatzbau für die asbestverseuchte Gesamtoberschule aus Fertigbauteilen entstanden, d.h. alles ist quadratisch und rechtwimklig. Die Schulgemeinschaft beschloss dies im Eingangsbereich der Schule zu ändern. Zwei Deckenträger sollten eine runde Umhüllung bekommen, wie das der Herr Litfaß vor über 100 Jahren schon für die Straße vorgemacht hat. Wieder waren Ideen zur Lösung des Problems gefragt. In Zusammenarbeit mit unserem Werkstattmeister Herrn Sauer gab es dann auch einen genialen Plan wie man aus dem Eckigen etwas Rundes machen kann. Wie man den folgenden Bildern entnehmen kann, haben wir eine skelettartige Unterkonstruktion mit Plattenüberug  entwickelt. Viele kleine Arbeitsschritte waren nötig. Ausdauer und Präzisioo gefragt. Aber auch Teamwork, bei so großen Bauteilen müssen die Arbeitsschritte gut aufeiander abgestimmt sein. Noch sind wir nicht fertig aber bald werden an den Säulen Ankündigungen von Schulveranstaltungen und wichtige Mitteilungen hängen, damit keine/ keiner der Schüler*innen mehr etwas verpasst.

 

Weitere Themenschwerpunkte für das Schuljahr 2019-20

Wir haben uns wieder viel vorgenommen...

                   * Profil 1

Jahrgänge

7

8

9

10

Energiesparen

im Haushalt

Oft sind es die kleinen Dinge, die viel bewirken. Grundlagenwissen erwerben, bisherige Verhaltensweisen kritisch überdenken und alternative Handlungsweisen erproben.

Grundlagen der Steuerung und Regelung für intelligente Lösung zur Erhöhung der Effizienz

Mit Hilfe von Lego-Mindstorms entwickeln wir Programmierungen, die technische Abläufe optimieren sollen, um weniger Energie zu verbrauchen und den CO2-Ausstoß verringern könnten.

 

 

 

 

 

Unsere Schule soll schöner werden

- Teil 1

Der Außenbereich der Mensa erhält unter der Pergola jetzt Pflanzkübel und Sitzbänke, so dass gemütliche und im Sommer erholsame schattige Pausenplätze entstehen.

 

Upcycling statt Wegwerfen

- Beispiel Textilien

In der Textilwerkstatt entstehen aus alten Jeans, T-Shirts und anderen Textilien, die sonst auf dem Müll landen würden, neue attraktive Produkte.

Zum Schluss wollen wir versuchen aus Schokoladenpapier als Ausgangsmaterial etwas Neues zu nähen - wir sind gespannt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* Profil 2

Unsere Schule soll schöner werden

- Teil 2

In der Pause mal so richtig abhängen, die Augen schließen und vom Tag am Strand träumen...geht nicht? Vielleicht doch! Wir bauen dazu beine Hängematte. Natürlich nicht irgendeine. In Kooperation mit Kunst entsteht der (!) Prototyp.

Reparieren statt Wegwerfen

Einrichtung einer Reparaturwerkstatt

(Vorbild: "Repair-Café")

für schulinterne Möbel und Geräte aller Fachbereiche.

Upcycling statt Wegwerfen

- Beispiel Papier

In der Druckerei und an den Kopierern der Schule fallen laufend Fehlkopien an, die wir nun zum Teil nicht mehr wegwerfen, sondern mit Drahtresten aus der Elektronikwerkstatt zu Japanlampen werden lassen.

Spielen als mentale Grundlage für neue Ideen

Nicht nur bei den Start-Up-Unternehmen weiß man schon seit längerer Zeitur, dass Spielen die geistigen Freiräume zur Entspannung schafft, die man für kreative Lösungen braucht. Deshalb bauen wir in diesem Kurs Brettspiele, wobei nebenbei noch ganz viel Wissenstransfer zur Holzbearbeitung transportiert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Upcycling statt Wegwerfen

- Beispiel Holz

Unsere Schule bekam vor kurzem für die Klassenräume neue Stühle. Nun konnten wir die alten Stühle wegwerfen oder etwas neues daraus machen. Wir entschieden uns für das letztere. Die Stühle werden wieder repariert und individuell designed, so dass ein Klassensatz an Bestuhlung entsteht, der wahrscheinlich einmalig sein wird.

 

 

 

 

 

Unsere Schule soll schöner

- Teil 3

Der Eingangsbereich der Schule erhält um die Deckenträger zwei Litfaßsäulen, auf denen dann - analog dem historischen Vorbild - die neuesten Nachrichten und Veranstaltungstipps der Schule zu erfahren sein werden.

 

Profil Technik und Wirtschaft (TeWi)

Wenn Du mindestens 4 Fragen mit „Ja“ beantworten kannst - dann bist du ein Favorit für das Profil Technik und Wirtschaft!

Technik

Dir haben die Fächer „Sachunterricht“ und später „Natur und Technik“ in der Grundschule immer viel Spaß gemacht?
Du hast das Gefühl, in technischen Dingen immer etwas mehr zu wissen als andere?
Du möchtest professionell mit den Werkstoffen Holz, Metall und Kunststoff arbeiten?
Du reparierst dein Fahrrad selbst, bist eine helfende Hand, wenn ein Möbelstück zusammen gebaut werden soll oder probierst ständig neue Möglichkeiten mit deinem Handy aus?
Für dich ist Technik nicht „Basteln“, sondern einen Herausforderung bei der theoretisches Wissen durch praktisches Konstruieren und Verwirklichen von Ideen überprüft werden kann?
Deutschland als Land der Erfinder braucht Nachwuchs! Eine sichere Berufsperspektive und guten Verdienst bieten fast alle Ingenieursberufe. Das geht mit dem MSA und dem Abitur. Mit dem Profil TeWi bist du gut vorbereitet und womit du die Ausbildung beginnst, bestimmst du selbst!
 

Wirtschaft

Du kannst gut mit deinem Taschengeld umgehen und hast Spaß am Fach Mathematik?
Dich fasziniert Geld, du möchtest erfahren, wie man mehr daraus macht und alles über Banken und Börsen wissen?
Du sorgst dich um die Zukunft unseres Planeten und interessierst dich für Klimaschutz und Energien der Zukunft?
Für dich ist Globalisierung kein Schlagwort, sondern du machst dir Gedanken, unter welchen Arbeitsbedingungen deine Jeans genäht wurde?
Du möchtest die Welt der Politik verstehen, wenn über Finanzkrisen und Euro-Rettungsschirme in den Nachrichten gesprochen wird?

Die Wege des Geldes im Alltag zu verstehen, kann Spaß machen und ist gut für die eigene Finanzplanung. Dein Alltag hat viel mehr mit wirtschaftlichen Zusammenhängen zu tun, als du denkst. Dies zu verstehen macht unabhängig und erfolgreich, egal wo du später arbeitest oder lebst.
 
Wir 
  • arbeiten in Werkstätten mit Maschinen und Werkzeugen wie in entsprechenden Firmen
  • haben einen Werkstattmeister, der uns professionell berät
  • verbinden Theorie und Praxis durch konkrete Projekte
  • integrieren die Informatik, wenn es um Programmierung von Robotern (ROBERTA) oder computergesteuerte Fertigung geht
  • beteiligen uns als aktiv an der räumlichen Umgestaltung des Schulgebäudes und -geländes
  • haben junge Lehrernnen und Lehrer, die das Fach Wirtschaft studierten und entsprechend fachlich qualifiziert sind
  • gehen von Alltagserfahrungen aus, um daran komplexere Zusammenhänge fächerverbindend zu erklären und praxisnah auszuprobieren
  • verstehen uns als Lernort sozialer Verantwortung, nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz im Rahmen der Globalisierung
  • helfen bei der Orientierung zur Berufsvorbereitung für eine Ausbildung oder für ein Studium