Besuch des 18. internationalen Literaturfests

Zwischen dem 5. und 15. September 2018 fand in Berlin das alljährliche internationale Literaturfestival statt. Die Jahrgänge 11 bis 13 der Bröndby-Oberschule durften wie jedes Jahr dem Vortrag einer Schriftstellerin zuhören und im Anschluss alle Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen lagen.

Der 13. Jahrgang besuchte dieses Jahr die Veranstaltung der renommierten Autorin Frances Hardinge. Die 45-jährige Britin veröffentlichte 2005 ihr erstes Kinderbuch und schrieb seitdem sieben andere Bücher. Ihre Geschichten sind meist durch ihre Vorliebe für Schauerliteratur geprägt. 2015 machte sie Schlagzeilen durch den Gewinn des „Costa Book Award“ für das Buch „The Lie Tree“, auf Deutsch „Der Lügenbaum“ (erschienen 2017). Genau über dieses im viktorianischen Zeitalter spielende Buch, aber auch über viele andere Aspekte des Schriftstellerdaseins, sprach die Kinderbuch-Autorin bei entspannter Atmosphäre im Haus der Berliner Festspiele. Nach der 90-minütigen Veranstaltung vor großer Runde hatten wir als Englisch-Leistungskurs die Möglichkeit unsere eigenen Fragen persönlich an Frances Hardinge zu richten. Sie stellte sich als eine äußerst nette Person heraus, die bereitwillig und voller Elan unsere Fragen beantwortete. Wir nutzten die Situation aus und hielten dieses Interview im Video fest.

 

Besuch des Literaturfests

Bereits seit vielen Jahren ist der Besuch englischsprachlicher Veranstaltung im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Bröndby-Oberschule zu einer festen Größe geworden. Auch im 17. Jahr des Festivals besuchten die Jahrgänge 11 bis 13 Lesungen. Der 13. Jahrgang besuchte die Auftaktveranstaltung mit einer beeindruckenden Rede der Schriftstellerin Meg Rosoff über die wichtige Rolle von Literatur im Leben junger Menschen, deren deutsche Fassung von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung online veröffentlicht wurde (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/meg-rosoff-ich-habe-schon-tausend-leben-gefuehrt-15186544.html). Meg Rosoff stellte in einer weiteren Veranstaltung, die von den Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangsbesucht wurde, ihren Roman "Picture me gone" vor. Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs trafen eine junge amerikanische Autorin, Angie Thomas (siehe Foto). Sie stellt ihren erst im Februar veröffentlichen Roman "The Hate U Give" vor, der bereits in 20 Ländern der Welt unzählige Leser und Leserinnen gefunden hat. Publikum und Autorin waren gleichermaßen begeistert voneinander. Angie Thomas fragte die rund 800 Berliner Schülerinnen und Schülern zunächst, ob sie ein Foto vom Publikum machen dürfe, was dieses ihr mit viel Applaus erlaubte. Dem folgte ein angeregtes Gespräch über Angie Thomas' Leben und ihren Roman.
Zur Vorbereitung der Junior-Wahlen nahm eine 9. Klasse an einer Veranstaltung teil, in der die ehemalige Politikerin der Piratenpartei Marina Weisband ihr Buch "Wir nennen es Politik" vorstellte und mit den Schülerinnen und Schülern über Politik diskutierte.

 

Lesung mit Tony Birch am 10.09.2015

Tony Birch

Tony Birch was raised in Melbourne, Australia. He was expelled from several High Schools until he finally managed to graduate later on. Good Job.
He studied at the University of Melbourne, the same one at which he now teaches „Creative Writing“.

He started writing short stories, so called “creative nonfiction“. His first short story collection “Shadowboxing” consists of ten intertwined stories about a young boy from Fitzroy. Birch used to be a boxer, which together with other aspects, are autobiographical elements in these stories.

His first novel “Blood” was listed for the Miles Franklin Literary Award.
Birch’s short stories were published in several literature magazines and anthologies.

Today, Tony Birch lives in Melbourne.

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